Bruno Rechenbär

Freie Arbeit im Mathematikunterricht

Gestaltungsgrundsätze
Freiarbeit im Mathematikunterricht der Grundschule

Mein Anspruch war es, die Aufgaben so zu gestaltet, dass fast alle Kinder die vorgegebenen Aufgaben mit ihrem Vorwissen und entsprechender Anstrengung bearbeiten konnten.
Die leistungsstarken Kinder sollten in ihnen Anregungen finden, die Aufgaben zum Ausgangspunkt für eigene, nicht durch die Kartei oder das Arbeitsheft direkt vorgegebene mathematische Erkundungen zu nutzen. Dafür gab es in vielen Heften die Werkstatt- und Forscherseiten.
Die Aufgaben waren bis zur zweiten Klasse häufig mit einem bestimmten Material zu lösen (Würfel, Quader, Zahlenplättchen...). Ab der dritten Klasse bot ich den Kindern vermehrt Aufgaben an, zu dem es kein originales Anschauungsmaterial gibt.
Die Aufgabenhefte und -karteien gestaltete ich immer nach den selben Grundsätzen:
  • Sie sollten immer ähnlich aufgebaut sein und
  • den Kindern nur wenige, übersichtlich angeordnete Aufgaben auf einer Seite zur Bearbeitung anbieten.
  • Außerdem passte ich die Aufgaben in den Heften und Karteien laufend an das von mir beobachtete Arbeitsvermögen der Kinder an und nahm deren Anregungen auf.